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Taschengeld Tipps für Eltern & Kinder

Taschengeld! Seit Generation heißer diskutiert als die Ehe der Lombardis. Wie viel ist richtig? Ab wann sollten Kinder Taschengeld bekommen? Wofür dürfen sie es ausgeben?


http://www.radioerft.de/erft/re/1445058/programm

Durch ein regelmäßiges Taschengeld sammeln Kinder früh erste Erfahrungen im Umgang mit Geld. Wie viel kosten Dinge, die ich gerne haben möchte überhaupt? Wie lange komme ich mit meinem Geld aus? Wie lange dauert es, bis ich einen bestimmten Betrag zusammen habe? Deshalb sollte Taschengeld zum Familienalltag gehören.

Taschengeldempfehlung
Natürlich können Eltern im Prinzip so viel Taschengeld zahlen, wie sie wollen oder gar keins. Ein Recht auf Taschengeld gibt es nicht. Es gibt aber Empfehlungen, zum Beispiel von Jugendämtern, Familienministerien oder dem Deutschen Jugendinstitut.


Unter 6 Jahre:
0,50 - 1,00 Euro/Woche
6 Jahre:
1,00 - 1,50 Euro/Woche
7 Jahre:
1,50 - 2,00 Euro/Woche
8 Jahre:
2,00 - 3,00 Euro/Woche
9 Jahre:
3,00 - 4,00 Euro/Woche
10 Jahre:
13,00 - 17,00 Euro/Monat
11 Jahre:
14,00 - 20,00 Euro/Monat
12 Jahre:
20,00 - 22,50 Euro/Monat
13 Jahre:
22,50 - 25,00 Euro/Monat
14 Jahre:
25,00 - 40,00 Euro/Monat
15 Jahre:
30,00 - 45,00 Euro/Monat
16 Jahre:
37,50 - 60,00 Euro/Monat
17 Jahre:
45,00 - 75,00 Euro/Monat
Ab 18 Jahre:
60,00 - 90,00 Euro/Monat

Das Taschengeld sollte zu einem festen Zeitpunkt in gleicher Höhe ausgezahlt werden. Damit haben die Kinder eine verlässliche Grundlage für ihre Budgetplanungen.
Sollten Kinder und Jugendlichen schon in der Monatsmitte ihr Taschengeld ausgegeben haben, gibt es noch die Möglichkeit, das Geld alle zwei Wochen auszuzahlen. Oft fällt es dem Nachwuchs dann leichter, das Geld einzuteilen.

Wofür dürfen Kinder ihr Taschengeld ausgeben?
Mit dem Taschengeld sollen sich Kinder ihre Wünsche erfüllen, im Rahmen ihres Budgets. So lernen sie, dass Geld irgendwann ausgegebn ist oder das man für größere Dinge sparen muss. Deshalb empfehlen viele Ratgeber den Eltern, die Anschaffungen ihrer Kinder nicht zu kommentieren, auch wenn der fünfte Fidget-Spinner vielleicht auf den ersten Blick keinen Sinn ergibt.

Wer bezahlt was?
Lebensmittel, Schulmaterial oder Klamotten sollten nicht vom Taschengeld bezahlt werden. Es sei denn, es handelt sich um Luxusgüter, die das Kind unbedingt haben will, zum Beispiel bestimmte Markenschuhe. In solchen Fällen empfehlen Ratgeber oft, dass sich Eltern und Kinder die Kosten teilen. Auch beim Smartphone wird zu einer Mischfinanzierung geraten, also dass sich Eltern und Kinder die Flatrate teilen. Das gilt auch für Abos im ÖPNV.

Über Geld reden?
Generell sollten Eltern mit ihren Kindern offen über die Familienfinanzen sprechen und darüber reden, wie viel Taschengeld überhaupt möglich ist. Es ist aber immer sinnvoll, auch einen kleinen Betrag als regelmäßiges Taschengeld zu zaheln. Falls Kinder und Jugendliche mit dem Geld nicht auskommen, sollte auch darüber offen gesprochen und das Konsumverhalten analysiert werden.

Geld als Druckmittel?
Da sind sich die Experten einige, Taschengeld ist nicht an das Verhalten des Kindes gekoppelt. Es wird ausgezahlt und nicht als Belohnung oder Strafe verwendet.

Bar oder Plastik?
Ab 12 Jahren gibt es bei einigen Banken die Möglichkeit ein Jugendgirokonto ohne Überziehungsmöglichkeiten einzurichten. Darauf kann das Taschengeld überwiesen werden. Es gibt auch Prepaid Kreditkarten, die beim Einkauf im Internet hilfreich sind.

Weitere Tipps zum Thema Taschengeld gibt es zum Beispiel auch beim Online-Jugendmagazin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen auf checked4you.de .


* Quellen:
- Deutsches Jugendinstitut. Taschengeld und Gelderziehung Eine Expertise zum Thema Kinder und ihr Umgang mit Geld mit aktualisierten Empfehlungen zum Taschengeld
Alexandra Langmeyer & Ursula Winklhofer

- Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

- TCH -




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