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Erftlandring Verkauf an RWE

Die Tage des Kartbahn in Kerpen sind gezählt: der Verein wird den Erftlandring an RWE verkaufen. Das geht aus einer aktuellen Stellungsnahme hervor. Danach habe kein Ersatzstandort gefunden werden können.


Damit muss RWE die Eigentümer und Betreiber finanziell entschädigen. Auch die Stadt Kerpen erhält Geld: sie hat Anspruch auf 50 Prozent des Mehrwertes des Grundstücks in Relation zum ehemaligen Kaufpreis begründet durch den ursprünglichen Kaufvertrag. Die genau Summe ist zur Zeit noch nicht veröffentlicht.

Das Angebot von RWE sieht neben dem Geld auch eine Bestandsgarantie des Erftlandrings bis Ende Oktober 2020 vor. Abgebaggert werden könnte er dann ab 2023.

Aber: sollte RWE das Areal nicht für den Braunkohletagebau in Anspruch nehmen, kann die Kartbahn wieder an den Verein gehen.

Fest steht auch: der Verein wird beim Verkauf des Erftlandrings nicht aufgelöst. Er will sich dem ursprünglichen Vereinszweck widmen, der Jugend- und Talentförderung. Wie das ohne Bahn gehen soll, ist unklar. RWE wäre nach Angaben der Vereins über die Entschädigungsleistung hinaus bereit, als Sponsor die geplante Jugendförderung zu unterstützten.

- Nachricht vom 13.01.2018, PAU -


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